Meerschweinchen einfach im Wald "entsorgt"
Am 24. April 2004, einem Sonntag, bat uns die Polizei Papenburg um Hilfe bei der Aufnahme von Kaninchen und Meerschweinchen, die ein Jäger in seinem Revier entdeckt und eingefangen hatte. Von den 60 Tieren, die in zwei großen Kartons gegen 20 Uhr bei uns im Tierheim eintrafen, waren bereits 25 verendet, siehe Foto.

Quartiere mit Einstreu, Heu und Wasser und Futter wurden eingerichtet und die Tiere nach Geschlecht getrennt. Es sind 11 männliche und 23 weibliche Tiere, letztere bereits wieder tragend. Über die Kölner Abteilung der Meerschweinchenhilfe e.V. konnte eine Hilfsaktion gestartet werden. Die Tiere stehen mittlerweile sicherheitshalber unter Quarantäne, eines der heute verstorbenen zwei Tiere wird der Sicherheit halber eingeschickt, die anderen Tiere werden tierärztlich versorgt.

Die Polizei ermittelt und die Tierhilfe Papenburg hat einen Tierfreund gefunden, der 500 Euro Belohnung zur Ergreifung des Täters ausgelobt hat. Das Aussetzen von Tieren stellt eine strafbare Handlung dar. Welches Individuum kann zu einer solchen Tat fähig sein? Wer kennt die verstorbenen Tiere (siehe Foto) und kann sachdienliche Hinweise geben? Es darf vermutet werden daß es sich um die "Auflösung" einer Hobbyzucht handelt.

Um diese Aktion finanzieren zu können benötigen wir dringend jede noch so kleine Spende!

Tierhilfe Papenburg u.U.e.V.
Querkanal 27
26903 Surwold
Hümmlinger Volksbank
Konto 3800 3200
BLZ 280 693 81
Stichwort: Meerschweinchen

Bericht "Einfach in den Wald gekippt" von "Ein Herz für Tiere"

13.09.04: Alle Meerschweinchen sind vermittelt!