| Kimbas Hinterbein musste amputiert werden. |
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Mitte Dezember - es herrschten starke Minustemperaturen - meldete uns eine besorgte Frau eine offensichtlich ausgesetzte, stark humpelnde Yorkiehündin. Sofort fuhren wir mit den notwendigen Einfangutensilien los. Am Fundort hatte sich bereits mehrere Menschen versammelt, die das Tier schon seit ein paar Tagen gesehen hatten. Alle Versuche das Tierchen einzufangen, scheiterten. Nur auf etwa fünf Meter ließ sie die Menschen heran, bei anderen Hunden lief die Hündin sofort ins Moor hinein. Dabei zog sie ein Hinterbein stark nach. Viele Tage und mit allen Tricks versuchten wir, das Tier einzufangen. An den Spuren der winzigen Pfoten erkannten wir im frischen Schnee, dass sie in den Röhren lebte, die zu den im Moment zugefrorenen Kanälen führten. Wahrscheinlich erbeutete sie dort hin und wieder eine Ratte. Wir versuchten, die Hündin in eine Garage oder Schuppen zu locken - vergebens. So vergingen Wochen und Monate. Heute endlich am 2.März 03 kam uns die Natur zur Hilfe. Die Hündin - offensichtlich im letzten Teil der Hitze - lief einem Yorkierüden hinterher und konnte endlich eingefangen werden. Kimba, wie wir sie nannten, wurde in die Tierklinik gebracht. Wahrscheinlich ist das eine Hinterbein nicht mehr zu retten und muss amputiert werden. Wir suchen geduldige Tierfreunde, die bereit wären, Kimba ein liebevolles Zuhause zu geben. Sie muss erst wieder Vertrauen zu den Menschen fassen. Darüber hinaus suchen wir Tierfreunde, die sich an den Kosten der Operation beteiligen, da Kimba nicht unser einziges Notfalltier ist. Im Augenblick betreuen wir 22 Hunde und 87 Katzen, vorwiegend Freigänger. Wir sind seit 1992 ein eingetragener Verein. Unsere Kontonummer lautet: 7503942800 Blz: 28521518 bei der OLB in Papenburg, Stichwort: Kimba. |