Scooter, geb. 2007, irrte wochenlang im Revier eines Jägers umher. Schließlich konnte er von dem Waidmann mit der Lebendfalle eingefangen und ins Tierheim gebracht werden. In den ersten Tagen "schrie" der Rüde geradezu ununterbrochen, was ihm den Namen "Scooter" bescherte. Der erfahrene Tierarzt, dem das Fundtier beim Hausbesuch vorgestellt wurde, bekundete, dass er noch niemals vorher so viele Flöhe auf einem Hund gesehen habe.
Nach umfangreichen tierärztlichen Versorgungen und der Kastration ließ das Schreien Scooters langsam nach. Er zeigte sich zwar anfangs ängstlich, aber durchaus gehorsam. Die Grundkenntnisse in der Erziehung scheinen ihm vermittelt worden zu sein. Allerdings hasst er Katzen und zeigt auch sonst einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb. Sein verfilztes Fell wurde von unserer Hundefriseuse gewaschen und gestutzt, so dass Scooter jetzt wieder wie ein normaler Hund aussieht. Wir suchen für den ausgesetzten Rüden erfahrene Hundefreunde, die ihm ein neues Zuhause geben.

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