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Verlassene, zum Sterben verurteilte Katzen
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Wir bitten Sie herzlich uns bei der tierärztlichen Versorgung durch Ihre Geldspenden und bei der weiteren täglichen Versorgung der bedauernswerten Tiere durch Futter, Streu, Kuschelhöhlen, Spielzeug, Decken, Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie Müllsäcken zu helfen. Die Besitzerin der zurück gelassenen Kreaturen erkrankte und verstarb. Die Tiere hatten tagelang weder Futter noch Wasser und auch keine sauberen Katzenklos. Die Katzen konnten schließlich durch uns aus ihrer entsetzlichen Lage befreit und gerade noch gerettet werden.Sie befinden sich nun in Sicherheit in unseren Pflegestellen.
Von den Behörden kam keinerlei Unterstützung.
Bitte helfen SIE!
Stichwort: Verlassene Katzen
Kto.Nr.: 3800 3200
Blz: 280 69 381
Hümmlinger VB
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2. März 2010
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Bitte helfen Sie uns beim Herausfinden der Herkunft dieser Kater!
Uns fehlen die Namen und weitere Daten. Kastriert sind alle männlichen Tiere.
Der blaue Perser hat überhaupt keine Zähne mehr. |
Der schwarze Langhaar musste extrem geschoren werden und läuft schon wieder besser. |
Der weiß-getigerte Kater ist arg verschnupft und hat wahrscheinlich Rolllider. |
Erstbericht der behandelnden Tierärztin folgt.
Bitte helfen Sie uns weiter!
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4. März 2010
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Liebe Eva,
heute, am 3.3.2010, hat unsere Tierärztin einen Hausbesuch gemacht um
die armen Katzen von Redemanns nicht zu sehr durch einen Praxisbesuch zu
stressen.
Sie war mit der Unterbringung bei uns mehr als zufrieden. Die zahmen
acht Tiere haben es sich mittlerweile in ihrer hellen Katzenstube sehr
gemütlich gemacht. Ich sende dir die Fotos in der Anlage.
Leider konnten aber bislang nur drei Tiere geimpft werden, da der
Katzenschnupfen beim Rest der 13 Samtpfoten noch keine Impfung zulässt.
Das wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis alle so fit sind, dass
sie die Impfung vertragen.
Am 7.3.2010 fangen wir mit der zweiten Runde gegen die Giardien an. Es
wurde Panacur gegeben: 5 Tage - 5 Tage Pause - 5 Tage. Hoffentlich sind
die Biester dann weg!
Heute haben sich die gesündesten Katzen ausgiebig mit dem Spielzeug
beschäftigt - das kannten sie in ihrem Modergehege wahrscheinlich gar nicht!
Ich schicke dir einige Fotos der Tiere, denen wir schon Namen gegeben
haben: Tammo ist der schwarz -weiße Kater, Bobby heißt der mit den
schlimmen Augen, Silvio ist der graue Perser ohne Zähne und Othello
nannten wir den stark geschorenen schwarzen Langhaarigen.
Leider gelingt es noch nicht von den scheuen Tieren Fotos zu machen,
weil sie sehr schnell in Panik geraten. Diese Katzen mussten bei
Übernahme aus allen noch so stinkenden Ecken des Redemann Geheges
herausgeholt werden.
Einige Fotos der Kätzinnen ohne Namen, die nach und nach kastriert
werden müssen, schicke ich dir mit. Vielleicht erkennt sie jemand
wieder. Einige nette Katzenfreunde haben bereits Geld gespendet. Danke
dafür!
Die komplette Rechnung und der Tierarztbericht folgt später.
Wahrscheinlich wird es ein Abschlussbericht werden müssen.
LG
Bärbel und Team


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7. März 2010
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Kater Bobby ging es heute zu schlecht: Wir mussten ihn stationär aufnehmen lassen und hoffen, dass er durchkommt.
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14. März 2010
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Alle Kastrationen der weiblichen Tiere sind gut verlaufen.
Unsere Praktikantin Carolin verbringt viel Zeit mit den Katzen, spielt und schmust mit ihnen.
Anbei ein Foto.
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19. März 2010
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Heute konnten wir die ersten nahen Aufnahmen von den scheuen Katzen machen. Es sind zwar eigentlich fünf, aber einen schwarz-weißen, hoch ängstlichen Kater wollten wir nicht zu sehr stressen.
Wir haben immer noch die Hoffnung, dass jemand die Tiere wieder erkennt.
Bobby geht es besser. Er ist immer noch zu dünn, obwohl er gern gutes Futter frisst und keine Diät mehr braucht. Wir sind froh, dass er es bislang überhaupt geschafft hat!
In der Anlage findet man auch die Aufstellung mit den tierärztlichen Behandlungen. Die Kosten für die stationäre Aufnahme von Bobby und die weiteren Versorgungen folgen nach dem Hausbesuch der Tierärztin am 24.3.2010.
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27. März 2010
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Liebe Eva,
heute, 21 Tage nach dem ersten Hausbesuch für die Redemannkatzen, konnte unsere Tierärztin eine deutliche Verbesserung der Katzen feststellen.
Darüber sind wir sehr froh!
Die Kotuntersuchung wegen der Giardien war diesmal negativ.
Bobby musste zwar als einziger noch einmal Langzeitantibiotikum erhalten, aber er hat zum Glück keine Rolllider.
Bei Othello wurde eine Zahnfleischentzündung festgestellt, die behandelt wird. Vielleicht müssen bei ihm in absehbarer Zeit einige Zähne raus.
Der gesamte Bestand ist jetzt kastriert und außer Bobby auch durchgeimpft.
Die 5 scheuen Katzen leben bei diesem sonnigen Wetter fast ausschließlich in der Außenstube. Ans Streicheln ist noch längst nicht zu denken. Sie sollen recht bald in völlige Freiheit hier bei uns (siehe Luftbild) kommen. Vielleicht vergessen sie dann die qualvolle Enge und den Schmutz bei Redemanns. Aus vielen Erfahrungen wissen wir ja, dass scheue Katzen, die frei leben dürfen, bald viel zugänglicher sind.
Ich schicke dir heute alle Bilder der Tiere. Sicher erkennst du darauf die scheuen Kandidaten.
Es wäre schön, wenn wir noch mehr Spender finden würden. Auch Futter und Streu wird knapp!
Danke an die Tierfreunde, die bereits gespendet und Anteil genommen haben.
Viele Grüße
Bärbel
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